Gerade ältere Menschen, die häufig über zu wenig Magensäure klagen, berichten von der wohltuenden Wirkung des Weins,
Vor allem Weißwein kann Bakterien, die für Magen-Darm-Infektionen bzw. Durchfall verantwortlich sind, sehr effektiv abtöten. Selbst die Salzsäure des Magensafts zeigt nicht eine so starke desinfizierende Wirkung wie Wein. Wein enthält eine effektive Kombination an Wirksubstanzen: Säuren, Alkohol und bestimmte "bakterizide" Phenole.
Im Magen stimuliert Wein die Produktion von Magensaft und Magensäure. Zusätzlich wird damit die Bildung von eiweißspaltenden Enzymen im Magensaft angeregt. Die Durchblutung der Magenmuskeln wird verstärkt und damit eine stärkere Muskeltätigkeit gefördert. Die positive Folge ist eine verbesserte Durchmischung des Mageninhalts und eine schnellere Magenpassage.
Schließlich aktiviert Wein auch noch die Bildung eines Hormones, das seinerseits die Bauchspeicheldrüse und die Leber zur Produktion ihrer Verdauungssäfte im Dünndarm anregt.
Merke: Wein zum Essen genossen, kann nicht nur den Genuß steigern, sondern auch die Verdauung fördern sowie vor Magen-Darm-Infektionen schützen.
Allgemein:
Schon bei den alten Griechen und Römern war es üblich, und ihre Nachfahren halten sich immer noch daran: Zum Essen trinkt man am besten Wein. Nicht nur, daß Wein den Genuß der Speisen hebt, er fördert auch deren Bekömmlichkeit.
Der Genuß eines säurebetonten Weißweins ergänzt die natürliche Magen-sekretion. Er bremst nicht die Magensäureproduktion, sondern fördert sie,
Durch den relativ niedrigen Alkoholgehalt des Weins wird die Magenschleimhaut und ihr Schutzmantel gegen die Säure nicht angegriffen
Quelle: Deutsche Weinakademie
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