Lage:
Randersackerer Marsberg
Der Riesling wächst in den deutschen Anbaugebieten auf 20000 ha das entspricht 20 % der deutschen Rebflächen.
Die frühe Verbreitung mit Belegen bereits aus den 15. Jahrhundert, sein aufrechter Wuchs, die Größe der Traubenbeeren, die lange Reifezeit und Frostfestigkeit deuten auf eine Verwandtschaft zu den Wildreben hin. Die längste Tradition zum Riesling haben die Winzer von Mosel und dem Rheingau: Dort gibt es Dokumente, die auf die Jahre 1435 bzw. 1465 datiert sind.
Der Riesling ist eine langsam reifende Rebsorte, deren prägendes Element die fruchtige Säure ist. Deshalb ist er prädestiniert für die nördlichen Anbaugebiete, wo er in der Herbstsonne seine Reife vollendet. Er stellt die höchsten Ansprüche an die Lage, dafür aber geringe an den Boden. Optimale Bedingungen findet er in den wärmespeichernden steinigen Steillagen entlang der Flusstäler wie den Prallhängen Randersackers.
Junge leichte Rieslingweine, je nach Gusto trocken bis fruchtig süß, sind ideale Sommerweine. Als Speisebegleiter sind gereifte Rieslinge allerdings besser geeignet.
Trockene bis halbtrockene Rieslinge passen besonders gut zu leichten Gerichten, gedünstetem Süßwasserfisch, gekochtem Fleisch mit hellen Saucen. Fruchtig-süße Spätlesen sind vorzügliche Begleiter zu fruchtigen Desserts. Altersgereifte edelsüße Auslesen und Beerenauslesen sind die optimalen Aperitifs zu festlichen Menüs.