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Schlank dank Wein


 

 

Obwohl Alkohol 7 Kilokalorien pro Gramm enthält, führt er nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zu Übergewicht. Diejenigen, die nie Alkohol trinken, sind durchschnittlich häufiger übergewichtig als diejenigen, die regelmäßig aber mäßig trinken,

 

Die physikalisch gemessenen Alkoholkalorien können nicht wie die übrigen Nahrungskalorien in die Energiebilanz einbezogen werden. Sehr hoher Alkoholkonsum bewirkt eine Stoffwechselumstellung, der dazu führt, daß Alkohol keine verwertbaren Kalorien liefert. Offenbar geht aber auch mäßige Alkoholzufuhr nicht gänzlich in die Energiebilanz des Körpers ein. Möglicherweise erhöht Alkohol die Energieumsatzrate so stark, daß der Körper die anderen Kalorien aus der Nahrung dadurch effektiver verbrennen kann.

 

Deutliches Übergewicht ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen. Aber ,,dick" ist nicht gleich ,,dick". Es kommt auch auf die Verteilung des Fetts an. Besonders für den Typ mit zentralem Fettansatz, schlanke Hüften und darüber ein dicker Bauch (gelegentlich auch als ,,Apfeltyp" bzw. als ,, Bierbauch" bezeichnet), ist ein erhöhtes Risiko nachgewiesen worden.

 

Die wissenschaftliche Auswertung von Trinkgewohnheiten ergab, daß mit steigendem Konsum von Bier und Schnaps der Bauchumfang zu-, dagegen mit steigendem Weinkonsum stetig abnimmt

 

Allgemein:

 

Für mäßige Weintrinker ist die Wahrscheinlichkeit, einen dicken Bauch zu bekommen, wesentlich geringer als für die Bier- und Schnaps freunde.

 

Nach Ansicht von Wissenschaftlern sind dafür spezielle ,,schlankmachende" Inhaltstoffe im Wein verantwortlich.

 

Diese gleichen wahrscheinlich den Effekt des Alkohols - nämlich den Fettansatz zu fördern - aus.

 

Am stärksten kommt der Unterschied bei stark Übergewichtigen zum Vorschein. Hier schnitten die Weintrinker mit einem merklich flacheren Bauch weit besser ab als die Schnaps- und Bierliebhaber

 

Quelle: Deutsche Weinakademie

 

 

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