Das gesamte Hormonsystem, und da sind die Sexualdrüsen nicht ausgenommen, wird durch Weinkonsum beeinflußt.
Die Schilddrüse wird stimuliert, die Nebenschilddrüse, Bauchspeicheldrüse, natürlich auch die Sexualorgane. Bei geringem Weinkonsum wird die Libido angeregt.
Es ist bekannt, daß Alkohol die Oestrogenproduktion und Wirkung verstärkt.
Dies ist ein Effekt, der sich für Frauen im Klimakterium (Wechseljahre) positiv auswirken kann.
Der in der Menopause zurückgehende Oestrogenspiegel erhöht das Risiko einer Osteoporose. Mäßiger Weinkonsum hebt den Oestrogenspiegel und trägt zumindest zu einer Normalisierung bei.
Bedenken, daß Weinkonsum beim Mann die Samenzellen schädigt, sind unbegründet. Diese Behauptung wird aus einer allgemeinen Unsicherheit verbreitet, ist wissenschaftlich aber nie belegt worden, wie z.B. der negative Einfluß von Stress.
Allgemein:
Zunächst gilt Wein nicht von ungefähr als Wegbereiter zwischenmenschlicher Beziehungen: Wein hat einen Einfluß auf die Liebesgefühle, weil er das Gefühl für andere öffnet, helfen kann, Hemmungen abzubauen und so den Weg zur Kontaktaufnahme mit anderen bahnt.
Ganz abgesehen, von diesem Aspekt der Sozialisation wirkt Wein aber auch unmittelbar auf das menschliche Hormonsystem.
Dabei kann nicht nur die Libido kurzfristig angeregt, sondern auch in ganzen Lebensphasen der Hormonhaushalt positiv beeinflußt werden.
Quelle: Deutsche Weinakademie
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